OKHE SMART

OKHE SMARTNeue Generation von Warmwasserbereitern, mit neuem Design, mit der Möglichkeit zur Bedienung per Smartphone und mit automatischer HDO-Detektion. Der neue OKHE SMART arbeitet mit verbessertem Algorithmus, Steuerelektronik und sorgt so für höhere Energieeinsparungen.

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Umgang mit Wasser

Ersparung an warmes Nutzwasser und Wasserersparung generell

Energieverbrauch für Aufbereitung des warmen Nutzwassers macht etwa 25 % des gesamten Energieverbrauches eines tschechischen Haushaltes aus. Demzufolge kann uns einen sparenden Umgang mit Warmwasser deutliche Ersparungen in puncto Energie- als auch Wasserkosten bringen.

Sogar durch richtig eingestellte Wassertemperatur am Warmwassergeräte kann man sparen. Wir halten die Temperatur von 60 °C für optimal.

Desweiteren ist die Entfernung der Bezugsstelle vom Warmwassergeräte von Bedeutung, weil die Wärmeverluste mit der Entfernung von 2 m und mehr markant zunehmen. Soweit keine andere Möglichkeit besteht, sollen wir für eine gute Isolierung der Rohrleitungen sorgen (hier heißt es buchstäblich „je mehr desto besser“).

Hebelbatterien, die die erforderliche Zeit fürs Einstellen der gewünschten Wassertemperatur verkürzen, sind etwa um 40 % sparsamer als die herkömmlichen Wasserbatterien, wenn es um Energieverbrauch fürs Erwärmen des Nutzwassers geht, und darüber hinaus verringern sie den Wasserverbrauch generell.

Soweit thermostatische Wasserbatterien zum Einsatz kommen, werden die Ersparungen noch größer auskommen. Bei diesem Typ der Wasserbatterien stellt man die gewünschte Wassertemperatur ein, und die Wasserbatterie mischt dann das Warm- und Kaltwasser automatisch. Im Vergleich mit Hebelbatterien ersparen die thermostatischen Wasserbatterien bis zu 50 % der Wassermenge.

Beim sparsamen Umgang mit Wasser helfen uns auch die Luft-Wasser-Mischeinrichtungen, in denen das vom Hahn fließende Wasser mit Luft vermischt wird, wodurch der Wasserverbrauch reduziert wird.

Duschen

Beim Duschen ist der Verbrauch an Warmwasser bis zu 3× niedriger als beim Baden in einer Badewanne. Allerdings gilt dies nur für eine kurze, etwa 5 Minuten dauernde Dusche.

Für ein Erholungsbad im Kerzenlicht ist sicherlich die Badewanne die sparsamere Variante, weil man kleinere Wassermenge als beim langdauernden Duschen verbraucht.

Wenn man sparsamen Brausekopf und Stoppventil einsetzt, kann man weitere bis zu 30 % Warmwasser sparen.

Waschen

Grundsätzliche Sparregel lautet, die Waschgänge effektiv zu planen, damit die Waschmaschine immer voll ist. Eingeschaltete Waschmaschine, die nur zu Hälfte gefüllt ist, zeigt unseren Sportsgeist. Wollen wir auch die Wasserrechnung höher als der Nachbar haben?

Generell können die Waschmaschinen mit Frontfüllung bis 3× weniger Wasser und Energie als vergleichbare Waschmaschinen mit Füllöffnung von oben verbrauchen. Jedoch deren Anschaffungskosten sind höher.

Für Energieverbrauch ist die Wassertemperatur beim Waschgang maßgebend. Durch Reduzieren der Temperatur beim Waschgang von 90 °C auf 60 °C ersparen wir etwa 25 % Energie. Darüber hinaus kann man eine wesentliche Zahl der Kleider im kalten Wasser waschen.

Toilette

Durch Einsatz einer kombinierten Toilette mit Dualspülung 6/3 erzielt man erhebliche Ersparungen. Mit diesem System kann man im Vergleich mit einer älteren herkömmlichen Toilette bis zu 8 l je Spülgang sparen, was bei einer vierköpfigen Familie bis zu 24 000 l Wasser pro Jahr bedeutet.

Abspülen der Taschentücher, Zigarettenreste und der sonstigen unbrauchbaren Dinge ist sicherlich kein Weg zum Erlangen einer Auszeichnung für umweltbewußtes Verhalten. Neben Schwierigkeiten im Ableitungssystem stellt dies ein klares Vergeuden an Wasser dar. Anschaffung eines kleinen Abfallkorbes ist viel vernünftiger.

Ein permanent fließender Spülungsspeicher ist sehr verschwenderisch, hier kann man bis zu 16 000 l pro Jahr verlieren, häufig ohne daß man es überhaupt merkt. Für eine Kontrolle reicht es, ein Paar Tropfen einer Nahrungsmittelfarbe in Spülspeicher einzubringen und abzuwarten, ob sich die Farbe unten in der Toilette zeigt.

Waschbecken

Perfekte Dichtung der Wasserbatterien ist sehr wichtig. Durch eine „ein wenig“ tropfende Wasserbatterie (10 Tropfen pro Minute) verliert man etwa 160 l Wasser pro Monat, und dazu noch eine Energie von 11 kWh, soweit es sich um Warmwasser handelt.

Die bereits erwähnten Wasser-Luft-Mischeinrichtungen können beim Reduzieren des Wasserverbrauchs Hilfe leisten. Allerdings muß man richtigen Typ der Einrichtung wählen. Im Badezimmer kann eine Wasser-Luft-Mischeinrichtung mit Flußrate von 2–3 l pro Minute ausreichen. In der Küche braucht man eher die Flußrate von 6–12 l pro Minute, wenn Spülbecken regelmäßig mit Wasser zu füllen ist. Soweit man aber gewöhnt ist, Geschirr unter fließendem Wasser zu spülen, dann ist eine Wasser-Luft-Mischeinrichtung mit Flußrate von 2–3 l pro Minute die bessere Wahl.

Beim Waschen, Putzen der Zähne oder beim Rasieren sollte das Warmwasser nicht permanent fließen.

Es ist bereits längst bekannt, daß das Abtauen der gefrorenen Nahrungsmittel unter fließendem Wasser die Kosten für Energie und Wasser markant in die Höhe treibt. Abtauen im Kühlschrank ist eine sicherlich bessere Lösung.

Geschirr

Verbrauch an Warmwasser beim Spülen des Geschirrs unter fließendem Wasser ist mindestens 3× größer als beim Spülen in einem geschlossenen Spülbecken.

Eine sparsame Geschirrspülmas­chine spart im Vergleich mit Spülen unter fließendem Wasser bis zu 60 % Wasser und etwa genauso viel Energie. Allerdings auch eine sehr sparsame Geschirrspülmas­chine verbraucht mindestens zwei volle Spülbecken. Ähnlich wie bei der Waschmaschine, besteht die Kunst im Betreiben einer voll gefüllten Geschirrspülmas­chine.

Generell sind die Geschirrspülmas­chinen für mehrere Geschirrsätze effektiver.